Über Versicherungsmakler und den ganzen Berufsstand kursieren zahlreiche Klischees, nicht alle – vorsichtig ausgedrückt – sind schmeichelhaft. Und vor allem: Viele sind schlichtweg falsch. Das ist dem großen Unwissen geschuldet, das in Bezug auf den Berufsstand herrscht. Wie viele Normalbürger kennen den Unterschied zwischen Versicherungsvertreter und -makler? 

Die Aufklärung über Wesen und Natur des Versicherungsmaklers bleibt auch meine Daueraufgabe. Um Ihnen zu erleichtern, habe ich sieben Aspekte zusammengestellt, die die mich kennzeichnen. 

1. Ich stehe als Makler im Lager der Kunden

Der fundamentale Unterschied zwischen einem Versicherungsvertreter und mir als Versicherungsmakler liegt darin, dass Ersterer für einen Versicherer arbeitet, ich dagegen für meine Kunden. Dementsprechend fungiere ich als „Sachwalter der Kunden“ und streite für deren Interessen – nicht für die eines Produktgebers.

2. Praktisch der gesamte Markt wird von mir angeboten

Da ich als Versicherungsmakler nicht an einen Versicherer gebunden bin, kann ich unabhängig aus dem gesamten Angebot am Markt das jeweils passgenaue Produkt auswählen. Für Sie als meine Kunden zahlt sich das in einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis und einem maßgeschneiderten Deckungsumfang aus.

3. Makler wie ich beraten persönlich                                                                                 

Wer sich einem Versicherungsmakler wie mir anvertraut, kann sicher sein, einen festen Ansprechpartner zu haben – und nicht etwa in einem Callcenter zu landen, wenn mal eine dringende Frage ansteht. Ich kenne meine Kunden, deren Lebenssituation und Vorlieben. Daraus erwächst eine persönliche Note, wie es sie nur bei mir als freien Vermittler gibt.

4. Ich betreue langfristig, und das seit 1990 

Die Betreuung durch mich als Versicherungsmakler endet nicht mit der Vertragsunterzeichnung. Vielmehr bin ich auch während der Versicherungslaufzeit der erste Ansprechpartner bei allen Fragen, nicht zuletzt im Schadensfall. Zudem behalte ich den vorhandenen Versicherungsschutz im Blick und rate gegebenenfalls zu Anpassungen.

5. Als Makler fink habe ich ganzheitliche Perspektiven

Bei einer Beratung durch mich als unabhängigen Vermittler greifen alle versicherungsrelevanten Belange ineinander. Denn ich habe das ganze Bild und weiß, wo Lücken bestehen und wo es Überschneidungen gibt – im Gegensatz beispielsweise zu den Telefonberatern eines Direktversicherers. So können Absicherung und Vorsorge ganzheitlich und aus einem Guss erfolgen.

6. Makler stehen mir ihrem Privatvermögen ein

Die meisten Versicherungsmakler sind in der Rechtsform des Einzelunternehmers unterwegs. Das bedeutet: Sie stehen mit ihrem gesamten Hab und Gut in Haftung. Leisten sie keine ordentliche Beratungsarbeit und werden vom Markt aussortiert, haften sie mit ihrem Privatvermögen. Daraus ergibt sich die große Hingabe der meisten Makler an die Qualität ihrer Beratung und Vermittlung. 

7. Makler sind selbst auch versichert

Aus dem vorherigen Punkt darf nicht geschlussfolgert werden, dass bei Maklern wie mir in dem unwahrscheinlichen Fall einer eklatanten Falschberatung nichts zu holen wäre: Wer sich geprellt fühlt und die Justiz dabei auf seiner Seite hat, kann sich auf Schadensersatz verlassen. Denn ich als Makler muss zwingend eine Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung für mein Gewerbe unterhalten, die für alle berechtigten Regressforderungen aufkommt. Sichere Sache also. 

Zur Abrundung hinzuzufügen bleibt noch ein Punkt, der schwer greifbar ist, da er zu den „weichen Faktoren“ gehört: In vielen, wenn nicht den meisten Fällen bin ich als Makler mehr als bloßer Vermittler von Versicherungsschutz – ich bin Lebensbegleiter, Ratgeber und sogar Freund meiner Kunden.